Kleingärtner Verein Nützenberg

 

Über uns / Chronik


Sehr geehrte Leser der Chronik!

Der Verein, seine Mitglieder und der Vorstand distanzieren sich hiermit ausdrücklich von dem geschehen in der Vergangenheit.

Auch weisen wir darauf hin dass die Chronik ein Zeitraffer und keine politische Gesinnung des Vereins ist!

Über uns

Chronik 14.04.1932 Der KGV Westend (später KGV Nützenberg) wurde gegründet. Aus dem Sitzungsprotokoll: Auf Grund fortgesetzter Uneinigkeiten zwischen den Gartenmietern hat sich die Stadtverwaltung entschieden im März 1932, das an der Königstraße entlang gelegene städt. Pachtgrundstück, an den Kleingartenbau-Verband zur weiteren Verpachtung an Gartenfreunde, zu übergeben. Daraufhin hat der 2. Verbandsvorsitzende Herr Diegel eine Versammlung der Gartenmieter in der Schule in der Vogelsauerstraße am 14. April 1932 um 9 Uhr abends einberufen. Zu dieser Versammlung sind fast alle Mieter erschienen. Einige, die persönlich zu der Versammlung nicht erscheinen konnten, haben ihre Frauen als Vertreter entsandt. Herr Diegel hat nach Begrüßung der Versammelten die Vorgänge der Stadtverwaltung mit dem Kleingartenbau-Verband erklärt und der Versammlung anheim gestellt, ob sich deren Mitglieder einem anderen Gartenbauverein anschließen, oder einen selbständigen Verein gründen wollen. Nach einer längeren Debatte hat sich schließlich die Versammlung einstimmig entschlossen einen selbständigen Verein zu gründen. Darauf folgte die Wahl des Vorsitzenden, des Kassierers und des Schriftführers. Zum Vorsitzenden wurde Herr Brettschneider, zum Kassierer Herr Kindler und zum Schriftführer Herr Zimmermann, von der Versammlung einstimmig auf 2 Jahre gewählt. Die gewählten haben die Wahl angenommen. Der Verbandsvorsitzende Herr Diegel hat alsdann die Weiterführung der Versammlung an den Vereinsvorsitzenden Herrn Brettschneider übergeben und wünschte demselben gute Erfolge. Der Vorsitzende erklärte dann, daß ein Vereinsbeitrag, zur Bestreitung der Vereinsunkosten gezahlt werden müßte und machte den Vorschlag monatlich 10 Pfg. Vereinsbeitrag zu zahlen. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Das Austragen der Monatszeitschrift hat Herr Block freiwillig, gegen eine Entschädigung von 54 Pfg. monatlich, angenommen. Vom Vorsitzenden wurde noch bekannt gegeben, daß Monatsversammlungen nicht stattfinden, sondern nur in besonderen Fällen eine Versammlung einberufen würde. Die Vereinsmitglieder stimmten diesem Vorschlag zu. Schluß der Versammlung um 10 Uhr. Heinr. Zimmermann Schriftführer Der Versammlungsbericht wurde einstimmig angenommen. E. d. 18.1.1933 Brettschneider 18.01.1933 Mitgliederversammlung des KGV Westend in der Schule „Vogelsauerstraße". Aus dem Versammlungsbericht: … Sodann erteilte der Vorsitzende dem Kassierer Herrn Kindler das Wort. Herr Kindler gab Bericht über Einnahmen und Ausgaben des Vereins vom Jahre 1932. Es war in der Kasse ein kleiner Überschuß von 22,20 R.M. zu verzeichnen. … Zu Punkt 3 der Tagesordnung, brachte der Vorsitzende zur Sprache, daß in der Siedlung an der Seite der Königstraße, woselbst sich eine hohe Böschung befindet, ein Zaun aufgestellt werden müßte um das Herabstürzen von Personen zu verhindern. 11.01.1934 Aus dem Sitzungsprotokoll über die Mitgliederversammlung des KGV Westend: Der Vorsitzende eröffnete um 8 ½ Uhr die Versammlung. In aller erster Linie wurde unseres Führers gedacht, dies geschah indem sich sämtliche Anwesenden von den Sitzen erhoben. Punkt I. Kassenbericht: Einnahme 127,21 M, Ausgabe 107,68 M, Bestand 19,53 M. Hierauf wurde dem Kassierer Entlastung erteilt. Punkt II. Vorlesung der Satzungen: Nachdem Herr Brettschneider die Satzungen vorgelesen hatte, und die nötige Erläuterung dazu gegeben hatte, wurden dieselben einstimmig angenommen. Vermutlich wurde die Anlage kurz zuvor erweitert, denn der „Versammlungsbericht” enthält folgende Passage: … Ferner wurden von den Neugärten verschiedene Wünsche eingebracht und sollen dieselben soweit das in Vereinskräften steht, berücksichtigt werden. [1] Weiter: … Nach einem 3fachen Sieg Heil auf unseren Führer schloß der Vorsitzende um 10 Uhr die Versammlung. Vorsitzender: Block Schriftführer: Gosebrink 09.01.1935 Jahreshauptversammlung des KGV Westend. Aus dem Protokollbuch des Vereins: … Kassenbericht Einnahme 151,63 M; Auslage 120,85 M; Bestand 30,78 M einschließlich Sparbuch 2,88 M. Dem Kassierer wurde Entlastung erteilt. Schriftführer Gosebrink erwähnte die Verlesung von „Rundschreiben", u. a.: In einer anderen Verfügung wurde auf die Kleintierzucht hingewiesen, welche ganz besonders die Kaninchenzucht erwähnte. 18.10.1935 Zitat aus dem Protokollbuch des KGV Westend: Versammlungsbericht… Der Vorsitzende eröffnete die Versammlung um 8.30 Uhr mit dem Deutschen Gruß Heil Hitler. Der Vorsitzende gab die nötige Erklärung über den Schulungs-Abend ab. Er legte jedem Mitglied am Herzen daß es Pflicht sei an den Schulungsabenden teilzunehmen, falls ein Mitglied verhindert sein sollte, so sei es Pflicht seine Frau dort hin zu schicken. Sollte ein Mitglied 3 mal unentschuldigt nicht teilnehmen, so ist dem Vereinsführer die Vollmacht verliehen worden, dem betreffenden Mitglied den Garten zu entziehen. Die Schulungs- abende finden regelmäßig wöchentlich Abends 8 Uhr in der Aula des Hindenburg Gymnasiums Hohenzollernstr. statt… 10.01.1936 Aus dem Protokollbuch des KGV Westend über die Jahreshauptversammlung des Vereins: Abrechnung aus dem Jahre 1935: Einnahmen Überschuß v. Jahre 1935 30,78 Miete 39,20 Verbandsbeitrag 33,50 Vereinsbeitrag 60,60 Sonder-Einnahmen 5,17 Summa 164,25 Auslagen 148,09 Überschuß 21,16 Ausgaben Miete 38,02 Verbandsbeitrag 33,50 Vereinsauslage 76,57 Summa 148,09 … Nun nahm der Bezirksführer, Herr Stehling, das Wort zu einer längeren Erklärung. Zum Schluß stellte Herr Stehling die Vertrauensfrage für unseren Vereinsführer, welche einstimmig bejaht wurde… 26.10.1936 Die Mitgliederversammlung des KGV Westend befasste sich mit dem Ausschluss eines Mitgliedes, dessen Ehefrau einen Diebstahl begangen hatte. Dem Pächter Kr. wurde durch den Vereinsführer Block der Garten entzogen. Im Protokollbuch des Vereins heißt es weiter: … darauf gab der Vereinsführer dem Parteigenossen Zimmermann das Wort. Dieser sagte auch noch mal einiges über den Fall Krempel und stimmte … zu, indem er sagte, daß Fam. Krempel der Garten entzogen werden müsse… 03.01.1937 Der Vorstand des KGV Westend beschäftigte sich auf seiner heutigen Sitzung noch einmal mit dem „Fall Kr.” Das Protokollbuch des Vereins vermerkt: … Nach mehreren Vorschlägen, wie und auf welche Art es unterbunden werden kann, daß Fam. Kr. die Gärten nicht mehr betritt, wurde beschlossen, die Angelegenheit durch die Stadtgruppe regeln zu lassen. 08.01.1937 Im Lokal Friedmann, Nützenberger Straße 233, hielt der KGV Westend seine Jhv ab. Aus dem Protokollbuch des Vereins: ... Der Vereinsführer… ließ durch den Schriftführer einen Bericht von der Versammlung im Okt. 36 verlesen, sowie ein Rundschreiben, welches über die Bearbeitung des Gartenlandes und Düngung desselben Aufklärung gab lt. des neuen 4 Jahresplanes… ... der Stadtgruppenführer, Pg Fuhrmann, gab zum Ausdruck, daß der Kleingartenbesitzer früher nichts gegolten habe, heute aber gefördert würde. Der Kleingärtner helfe heute dem Reiche mit, Devisen sparen, denn alles was der Kleingärtner aus seinem Stückchen Land ziehe, brauche Deutschland nicht aus dem Ausland zu beziehen… Stark 11 Uhr beschloß der Vereinsführer mit dem dreifachen „Sieg Heil” die Versammlung. 03.04.1937 Der KGV Westend wählte einen neuen Vorstand, da Vereinsführer Block sein Amt niedergelegt hat. Zum Vereinsführer wurde Eduard Naujokat gewählt, der von der Stadtgruppe noch bestätigt werden muss. Was im einzelnen im Verein vorgefallen ist, bleibt im Dunkeln; das Protokollbuch des Vereins drückt sich über den Verlauf der Versammlung nur vage aus: ... Hier gab Naujokat der Versammlung bekannt, warum Block seinen Posten als Vorsitzender niedergelegt hat. Nach seinen Ausführungen erteilte der Vorsitzende Belde (Willi) das Wort. Belde erklärte unter anderem, daß es höchste Zeit wäre mit solchen Menschen und unverläßlichen Personen (dafür wurde das Wort „Schädlingen” im Protokollbuch gestrichen) innerhalb des Vereins aufzuräumen… 01.01.1938 KGV Westend; Eintrag in einer Mitgliederliste: Edmund E., geb. 28.11.01, Anilinstraße 10, Eintritt 1.7.34, 248 qm, Miete 1,24 M - wegen Unkraut gekündigt. Nach dieser Liste nahm der Verein für 17 Gärten mit insgesamt 4.934 qm verpachtetem Gelände 24,71 Mark „Miete” ein. 15.01.1938 Mitgliederversammlung des KGV Westend im Lokal Friedmann. Der Kassenbericht wies einen Bestand von 109,45 RM aus. 12.02.1938 Mitgliederversammlung des KGV Westend im Lokal Friedmann. Die Tagesordnung hatte das Thema „Schädlingsbekämpfung und Kampf dem Verderb”. Auszug aus dem Protokollbuch des Vereins: ... Es sei für uns Kleingärtner von größter Bedeutung, erd- und tierische Schädlingen im Anfangsstadium richtig zu erkennen und demnach die dazu nötigen Abwehr- und Bekämpfungsmaßnahmen sogleich in der richtigen Form in Anwendung zu bringen, wodurch der Erfolg umso sicherer sei… Sie trügen im Besonderen dazu bei, den Ertrag im Kleingarten bedeutend zu steigern. Zum anderen wäre die Durchführung der geschilderten Maßnahmen im Interesse des Vierjahresplanes von ausschlaggebender Bedeutung. Wir als Kleingärtner seien dazu berufen, unseren Teil dazu beizutragen, um den Erfolg sicherzustellen. Unseren Platz im Interesse des Vierjahresplanes voll auszufüllen, sei die Aufgabe, die uns von der Reichs-, Provinz- und Stadtgruppe gestellt, und wir als Kleingärtner unbedingt zum Wohle der Allgemeinheit zu erfüllen hätten… Um nun eine intensive Bekämpfung der Schädlinge planmäßig in den Kleingärten durchführen zu können, und zum anderen der Stadtgruppe bzw. der Polizeiverwaltung dieses befristet mitteilen zu können, wurde von der Stadtgruppe bzw. vom Vereinsführer der Kauf einer Rückenspritze (zum Preis von etwa 70 Mark) als unbedingt notwendig erachtet. ... Gartenfreund Kürten schlägt vor, ... zur Tilgung der Unkosten ... pro Monat und Mitglied 10 Pfg Extrabeitrag (zu erheben). 14.05.1938 Der KGV Westend versammelte sich im Lokal Friedmann, anwesend 23 Mitglieder. Tagesordnung: Maisaktion und Verschiedenes. Der Vereinsführer eröffnete um 20.40 Uhr mit dem Deutschen Gruß… Alsdann machte der Vereinsführer bekannt, daß wiederum in diesem Jahr die Maisaktion durchzuführen sei, und die Einbringung der Ernte und deren Verwertung durch die N. S. V. erfolge, und darum die Durchführung besonders beachtet werden müsse. Ein brachliegendes Gartengelände soll zu diesem Zwecke im Pflichtarbeitsdienst der Gartenfreunde hergerichtet werden. (Der Vereinsführer)... schloß mit der Führerehrung um 22.25 Uhr die Versammlung. 21.01.1940 Mitgliederversammlung des KGV Westend, anwesend 19 Mitglieder. Aus dem Protokollbuch des Vereins: ... Den zur Wehrmacht einberufenen Gartenfreunden wurde eine Liebesgabe übersandt und die eingetroffenen Dankschreiben verlesen. Ein Antrag, die Gärten der Einberufenen in Ordnung zu bringen (im Pflichtarbeitsdienst), wurde angenommen. 02.02.1941 Mitgliederversammlung des KGV Westend im Lokal Friedmann, anwesend 18 Mitglieder. Aus dem Protokollbuch des Vereins: Der stellvertretende Vereinsführer eröffnete um 10.20 Uhr die Versammlung und verlas einen Kartengruß des zur Wehrmacht eingezogenen Vereinsführers… Darauf gab der stellvertretende Vereinsführer einen Geschäftsbericht… und hob die große Bedeutung der Kleingärtnersiedlungen im Rahmen der Ernährungspolitik Deutschlands hervor… Das Gartengelände eines eingezogenen Gartenfreundes, das von den Angehörigen nicht in Ordnung gehalten wurde und den Kindern zum Bau von Schützengräben diente, ist vorläufig als Vereinsgelände gepachtet worden. Die Bombenschäden vom vorigen Jahr haben eine glatte Regelung erfahren… Die Festsetzung von 1.- RM je Gemeinschaftsarbeitsstunde wurde von der Versammlung einstimmig angenommen. Es betrifft diejenigen Mitglieder, die ihrer Pflicht eingezogenen Gartenfreunden gegenüber, nicht nachkommen. 18.05.1941 Sitzung des Vereinsvorstandes Westend. Die Lieferung der Einkochgläser brachte manche Unannehmlichkeit. Es stellte sich einige Zeit nach dem Verteilen der Gläser heraus, daß eine Menge Deckel fehlten… Es zog ferner den Ausschluß des Gartenfreundes B. von jeder Lieferung nach sich, da die Ehefrau B. sich in ungebührlicher Weise über den Vorsitzenden ausließ. So etwas muß ein für allemal unterbunden werden. ... endete die Sitzung um 12.30 Uhr mit der Führerehrung. 13.02.1943 Mitgliederversammlung des KGV Westend im Lokal Schöne Aussicht, anwesend 19 Mitglieder. Aus dem Protokollbuch des Vereins: ... ermahnte er (der stellv. Vereinsführer) die Mitglieder nochmals, ihren Verpflichtungen jeglicher Art dem Verein gegenüber pünktlich und korrekt nachzukommen. Habe doch ein Teil der Mitglieder überhaupt es nicht für nötig gefunden, seine Bitte um das Ernteergebnis ihres Gartens einzureichen, dadurch aber der Vorstand auch keine genauen Angaben an die oberste Behörde machen konnte. 31.01.1944 Vorstandssitzung des KGV Westend. ... Auf Vorschlag des stellv. Vereinsführers betr. die Kündigung von drei durch Feindeinwirkung totalgeschädigten Gärten, den Mitgliedern einen ½ Jahresbeitrag zurückzuerstatten, wurde von den Anwesenden Vorstandsmitgliedern für richtig befunden und angenommen. 29.09.1945 Zu seiner ersten Mitgliederversammlung nach dem Krieg traf sich der Verein Westend im Lokal J. Friedmann, anwesend waren 21 Mitglieder. Die letzte Vereinsversammlung war am 13.02.43 abgehalten worden. Heute standen Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Gewählt wurden: 1. Vereinsführer Franz Nebel 2. Vereinsführer Erich Belde ... Zu Punkt 3 der Tagesordnung Vereinsangelegenheiten standen an erster Stelle die Gartendiebstähle. ... Da der Gartenfreund Kindler sich seit seiner Evakuierung nicht mehr um den Garten bekümmerte, wurde der Garten dem Gartenfreund Kinnat durch einen Unterpachtvertrag übergeben. 23.02.1946 Auf der Mitgliederversammlung des KGV Westend, an der im Lokal Friedmann 27 Mitglieder teilnahmen, berichtete Vereinsleiter Erich Belde u. a. über die Versammlung der Stadtgruppe Wuppertal, die sich neben der Vorstandswahl auch mit Kündigungsschutzvorschriften und der „Entnazifizierung” in den Vereinen beschäftigt habe. Der Regierungspräsident hatte durch Verfügung auch die Entnazifizierung der Vereinsvorstände angeordnet. 05.01.1947 Die Jahreshauptversammlung des KGV Westend beschließt neue Satzungen, da die „augenblicklichen Satzungen keinesfalls den demokratischen Grundsätzen entsprechen”. Außerdem senkte der Verein den Jahresbeitrag für seine Mitglieder von bisher 6,00 RM auf 5,00 RM. 26.07.1947 Mitgliederversammlung des KGV Westend: Zuerst wurde über die Gartenwache disputiert … Gartenwache wird vom Verein nicht bestimmt. Jeder Gartenfreund kann Nachtwache machen, muß aber den Wachobmann davon in Kenntnis setzen. 18.01.1948 Mitgliederversammlung des KGV Westend im Lokal Spieker: ... Dann verlas der Vorsitzende die Denkschrift des Kreisverbandes. 16.000 Verbandsmitglieder mit 50.000 Familienmitgliedern wurden gezählt. 10.07.1948 Mitgliederversammlung des KGV Westend: ... Der Vorsitzende sprach über den Währungsschnitt… In der Kasse verbleiben noch ca. 70.- DM. Der Jahresbeitrag wird auf 3,60 DM oder monatlich 30 Pfg. gesetzt… 12.02.1949 Die Mitgliederversammlung des KGV Westend, die im Lokal „Vohwinkel” stattfand, Teilnehmer 43 Mitglieder, nahm einstimmig die vom Kreisverband vorgeschlagene Vereinssatzung an. ... Da der Kreisverband eine Geschäftsstelle errichtet hat und dadurch erhöhte Kosten hat, müssen die Vereine 40 Pfg pro Mitglied an den Verband bezahlen. 15.01.1950 Mitgliederversammlung des KGV Westend im Lokal Friedmann. Die Versammlung beschloss, „den Wasserleitungsbau” in Angriff zu nehmen. 18.02.1951 Mitgliederversammlung des KGV Westend im Lokal Friedmann, anwesend 20 Mitglieder. ... Zuerst muß gesagt werden, daß die Interessen der Mitglieder am Verein sehr faul geworden sind… (Der Vorsitzende) rügte die Interessenlosigkeit dem Verein gegenüber. ... der Beschluß des Kreisverbandes, daß jedes Mitglied, welches Vereinsgelände hat, die Kreisverbandszeitung nehmen muß, wurde sehr gerügt… Da die Verpflichtungen des Vereins dem Kreisverband gegenüber größer sind, als wir annahmen, mußten die Beiträge um etwas erhöht werden: Für Mitglieder mit Vereinsgelände und Zeitung 6,00 Mark, für Mitglieder ohne Vereinsgelände und ohne Zeitung 4,20 Mark. 20.01.1952 Die Mitgliederversammlung des KGV Westend änderte den Namen des Vereins, der neue Name wurde jedoch im Protokoll nicht genannt. Außerdem wurde eine neue Satzung angenommen. 25.01.1953 Vorstandssitzung des KGV Westend. Der Kreisverband erhöht seine Beiträge mit der Begründung, neue Abgaben und weitere Unkosten zu haben. Damit müssen unsere Beitragssätze ab Januar 53 auf 6,60 festgesetzt werden. 22.02.1953 Die Mitgliederversammlung des KGV Westend beschließt eine Beitragserhöhung von 6,00 auf 7,20 DM pro Jahr. 10.03.1963 Die Jahreshauptversammlung des KGV Westend beschloß, wegen der Erhöhung des Verbandsbeitrages den eigenen Vereinsbeitrag um 1,30 DM zu erhöhen. 15.03.1964 Die Mitgliederversammlung des KGV Westend nahm einstimmig die vom KRV herausgegebene neue Mustersatzung für Vereine an. 23.06.1965 Das Fernstraßen-Neubauamt teilt mit, dass für die durch den Bau der B 326 benötigten Gärten des KGV Naturfreunde Ersatzland im Gebiet Nocken zur Verfügung gestellt wird. Der Antrag des KGV, Ersatzgelände am Nützenberg zu erhalten, wird zurückgewiesen. Dieses Erweiterungsgelände des KGV Westend steht nur den rd. 40 Kleingärtnern aus der Ossenbeck zur Verfügung, die wegen des Baues des Straßentunnels ihre Gärten räumen mussten. 30.04.1966 Die Mitgliederversammlung des KGV Westend beschließt, von der Barbarossastraße her eine neue Wasserleitung zur Versorgung des Vereinsgeländes zu verlegen. Gfd Feldmann wurde zum Wasserwart gewählt. 23.07.1966 Der heutige Wandervorschlag des General-Anzeigers im Rahmen der Reihe „Entdecken Sie Wuppertals grüne Oasen” führt durch die KGV Am Dorp und Westens. 16.04.1966 Über die Tagung der Kommission für Garten-, Forst-, Siedlungs- und Friedhofs-angelegenheiten berichtete der General-Anzeiger: ... Das Kleingartenprogramm in diesem Jahr sieht Anlagen am Nützenberg (70 Gärten), am Lichtenplatz (39 Gärten), an der Villa Foresta (24 Gärten) und am Gelben Sprung (26 Gärten) vor… 15.06.1966 Die Grünflächenkommission besuchte heute die in der Sanierung befindlichen KGV Nützenberg und Lichtenplatz, um an Ort und Stelle die dort zur Aufstellung kommenden Laubentypen festzulegen. 21.04.1967 Auf der Mitgliederversammlung des KGV Westend erwähnte Vorsitzender Viktor Theunissen, daß im vergangenen Jahre unter Leitung von Adolf Loga rd. 500 m Zaun erstellt und rd. 500 m neue Wasserleitung verlegt worden sind. An Zeit habe der Verein rd. 1.000 Arbeitsstunden hierfür aufgewendet. Da einige Mitglieder ihre Pflichtstunden nicht abgeleistet haben, wurde der Ersatzbeitrag hierfür auf 5,00 DM je Stunde festgesetzt. Mitglieder, die das 67. Lebensjahr überschritten haben, wurden hiervon ausgenommen. Weil der Verein sich in der Sanierung befindet, wurde die Anzahl der Pflichtstunden auf 40 festgesetzt. Der Preis für Wasser betrug 0,75 DM je cbm. 15.07.1967 Aus dem General-Anzeiger: Die Grünanlagen am Nützenberg werden durch eine gegenwärtig im Ausbau befindliche neue Kleingartenanlage bereichert. Die 60 Gärten gruppieren sich um einen neugeschaffenen Weg, der die Kyffhäuserstraße und die Straße Briller Höhe verbindet. Gartenbaudirektor Balke teilte in diesem Zusammenhang mit, daß die Nachfrage nach Kleingärten noch immer groß sei und vor allem junge Ehepaare mit Kleinkindern sich um Gärten bemühten. Zur besseren Erschließung dieses neuen Rundweges am Nützenberg, der eine prächtige Aussicht auf Elberfeld bietet, wünschte die Bezirksvertretung die baldige Instandsetzung, der nicht mehr begehbaren oberen Nützenberger Treppe. 16.03.1968 Die Mitgliederversammlung des KGV Westend beschloß, den Verein ab sofort Kleingarten – Verein Nützenberg zu nennen. Außerdem wurde beschlossen, die Gemeinschaftsarbeitsstunden für dieses Jahr auf 35 festzusetzen, da sich der Verein in der Sanierung befindet.. 04.05.1968 das Gelände Vogelsaue wird wegen Einsturzgefahr der Schulmauer aus dem Pachtvertrag gestrichen. 22.02.1969 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg in der Gaststätte Lukat (ehem. Friedmann) Nützenberger Str.233. Aus dem Protokoll Jahreshauptversammlung: Der Vorsitzende Viktor Theunissen berichtete davon, dass die Zusammenarbeit mit dem Garten und Forstamt hervorragend gelaufen sei. Fast alle Wünsche in Bezug auf Stufenmaterial, Nachpflanzungen u.s.w. konnten verwirklicht werden. Er bedankte sich auch bei den Mitgliedern für die Leistung im Zusammenhang der Neugestaltung der gesamten Anlage. Zum Schluß erklärte Gfrd. Theunissen noch, er habe sich mit dem Liegenschaftsamt in Verbindung gesetzt, um 8 auseinander gezogene Gärten im noch vorhandenen Gelände an der Vogelsaue aus dem Verein und damit aus der Pacht zu nehmen. Da diese Gärten von der Hauptsiedlung räumlich so weit getrennt liegen, sei auch ein Kontakt mit diesen Mitgliedern und Einflussnahme des Vorstandes auf Gestaltung der dortigen Anlage schlechterdings nicht möglich. 21.02.1970 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg in der Gaststätte Lukat Nützenberger Str.233. Aus dem Versammlungsbericht: Der Vorsitzende Viktor Theunissen bedankte sich bei den Gartenfreunden A. Loga und W. Feldmann für die Mühe derAufmessung des gesamten Gartengeländes im Jahre 1969. Dadurch konnte die Pachtsumme um ein wesentliches verringert werden. 11.04.1970 Außerordentliche Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg in der Gaststätte Lukat Nützenberger Str.233. Aus dem Protokoll: Diese Versammlung wurde einberufen, um über den Bau eines Vereinsheimes zu diskutieren. Eine neue Situation sei entstanden, insofern, als die Stadt dem Vorstand das ehemalige Vereinsheim der Gartensiedlung „Deutscher Ring“ in einem Gespräch angeboten habe. Bei einer Unterkellerung des Vereinsheimes kämen ca. DM 13.000,00 auf die Mitglieder zu. Man einigte sie darauf, jedem Mitglied DM 3,00/Monat zu berechnen, wenn das Garten und Forstamt dem Verein das alte Vereinsheim überlassen würde und der Kredit in Höhe von 10.000,00 DM mit einem vertretbaren Zinssatz bewilligt würde. Über den Bau ansich brauchte nicht mehr abgestimmt zu werden, da das Abstimmergebnis dies zu Gunsten eines Vereinsheimbaues schon vorweggenommen habe. 17.07.1970 Die Grünflächenkommission besichtigt die für den diesjährigen Anlagen-Wettbewerb gemeldeten Kleingartenanlagen. Die Westdeutsche Zeitung schrieb dazu: Der diesjährige Kleingarten-Wettbewerb der Stadt Wuppertal begann mit einer Panne. 300 Meter nach dem Start für die Rundfahrt zu den Kleingartenanlagen Sonnenblick, Schellenbeck-Süd, Beuler Bach, Nützenberg, Hatzenbeck und in der Böhle streikte der Bus, in dem die Prüfungskommission saß. Der Gaszug war gerissen. Die Kommission fuhr in einem zweiten Bus zur Bewertung der Gartenanlagen, die vom Kleingartenverband für den Wettbewerb in die engere Wahl gezogen worden waren. 06.03.1971 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg in der Gaststätte H. Lukat Nützenberger Str.233. Aus dem Versammlungsbericht: Der Vorsitzende bedauerte sehr, mit den Sanierungsarbeiten in der Anlage nicht so weit gekommen zu sein, wie man sich das vorgenommen habe. Das Frühlings- und Sommerfest fand in der Umgebung sehr großen Anklang, was für den Verein von nicht zu unterschätzender Bedeutung sei. 04.09.1971 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg im provisorischen Vereinsheim Aus dem Versammlungsbericht: Der größte Teil der Pflichtarbeit ging auf den Ab- und Aufbau des provisorischen Vereinsheims. Die Eingangstore zur Gartensiedlung sind fortgefallen und dafür herausnehmbare und abschließbare Sperrbalken angebracht worden. 23.09.1971 Auf der Sitzung des Bezirkes II wurde Gfd Viktor Theunissen, KGV Nützenberg, mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. 28.11.1971 Sitzung des Bezirks II mit Besichtigung des KGV Nützenberg. 25.03.1972 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg im prov. Vereinsheim Aus dem Versammlungsbericht: Probleme machten im Jahr 71 die Verlegung des Hauptstromkabels vom Wohnhaus Barbarossastr. 47 bis zum Bauplatz des Vereinsheimes ferner der Ab- und Aufbau des prov. Vereinsheimes. 01.07.1972 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg. Aus dem Versammlungsbericht: Da von seitens der Stadt noch kein offizieller Bescheid zum Baubeginn des neuen Vereinsheims vorliegt, konnte mit dem Bau noch nicht begonnen werden. 31.03.1973 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg. Aus dem Versammlungsbericht: Endlich liegt die Genehmigung zum Bau des neuen Vereinsheimes vor. Gleichzeitig sei auch der Entwässerungsplan genehmigt worden. Die Richtlinien für die Gemeinschaftsarbeit werden erstmalig schriftlich dokumentiert. Diese Mitgliederversammlung wird auf unbestimmte Zeit vertagt, weil der Begriff Widerruf und die damit zusammenhängenden Fragen beim Bau des Vereinsheimes nicht geklärt werden konnten…. 26.04.1973 …Fortsetung der Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg vom 31.3.1973. Aus dem Versammlungsbericht: Herr Trabisch (vom Vorstand des Kreisverbandes) hielt dann ein Referat über eine Baugenehmigung auf Wideruf und was es damit auf sich hat. 19.05.1973 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg im prov. Vereinsheim Aus dem Versammlungsbericht: Die Abstimmung über den Bau eines Vereinsheimes wurde mit 37 Stimmen für das Vereinsheim. Bei 5 Gegenstimmen und 13 Enthaltungen genehmigt. Gfrd. Müske fragte, ob die Gärten westlich der Nützenberger Treppe damit rechnen könnten auch einen Stromanschluß zu erhalten. Der Vorstand sagte eine Prüfung dieser Frage zu. Auf einen Vorschlag des Gfrd. Klein wurde der Gfrd. Theunissen zum Ehrenvorsitzenden gewählt. 23.03.1974 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg im Vereinsheim Aus dem Versammlungsbericht: Die Darlehnsrate der Mitglieder wurde lt. Antrag und Abstimmung für die nächs­ten 3 Jahre auf DM 50,00 jährlich festgelegt. 04.04.1974 Der Bezirk II versammelte sich im Kgv Nützenberg und wählte folgenden Bezirksvorstand: Vorsitzender: Hans-Dieter Kern Stellvertretender Vorsitzender: Adolf Loga Schriftführer: Anton Balnis 27.11.1974 Sitzung des Bezirks II im KGV Nützenberg mit Diskussion über die geplante Beitragserhöhung des Kreisverbandes. 12.03.1975 Auf der ersten Sitzung des Bezirks II im KGV Nützenberg wurde der bisherige Bezirksvorstand in gleicher Zusammensetzung bestätigt. 09.03.1976 Auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung der Grünflächenkommission stand u. a. die Einrichtung neuer und Sanierung vorhandener Kleingärten zu Gesamtkosten von rd. 400.000 DM: Stütingsberg - Erweiterung um 26 Gärten Nützenberg - Erweiterung um 7 Gärten Dalster - Sanierung der Gesamtanlage mit 45 Gärten Waldfrieden - Sanierung der Gesamtanlage mit 44 Gärten 27.03.1976 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg im prov. Vereinsheim Aus dem Versammlungsbericht: Der erste Vorsitzende A. Loga teilte der Versammlung mit, dass die untersten Parzellen nun freigegeben wurden und das Gelände in das Landschaftsschutzgebiet eingegliedert worden ist, u. zw. Die gesamte Siedlung. Anschließend kam er auf den Brand im Vereinsheim am 6./7.Febr.76 zu sprechen und erwähnte lobend die Mitglieder, die sich zwei Wochen lang jeden Abend eingesetzt haben, um das Heim wieder herzurichten. 26.03.1977 Jahreshauptversammlung des KGV Nützenberg im Vereinsheim Aus dem Versammlungsbericht: Der Vorsitzende A. Loga berichtete, dass beide Gartenfeste wegen der schlechten Witterung kein Erfolg waren. Die Bauarbeiten am neuen Vereinsheim seien zunächst zügig vorangekommen, doch nach Aufsetzen des Gerüstes für den Ringbalken habe man das nicht mehr sagen können. Erst nach dem Richtfest verstärkte sich wieder das Interesse am Fortgang der Bauarbeiten, sodaß das gesteckte Ziel doch noch erreicht wurde. 11.03.1978 Jahreshauptversammlung des KGV Nützenberg im Vereinsheim Aus dem Versammlungsbericht: In seinem Bericht erwähnte der Vorsitzende A. Loga dass im Jahr 1978 nun doch endlich auch die alte Siedlung verstromt werden soll. Weiter führte er auf, dass die Teilsanierung des unteren Siedlungsteils abgeschlossen sei und gab der Hoffnung Ausdruck, dass in diesem Jahr alle 7 Parzellen verpachtet werden können. (siehe auch 9.3.76). 24.03.1979 Jahreshauptversammlung des KGV Nützenberg im Vereinsheim Aus dem Versammlungsbericht: Nach Einsicht in das Protokoll der Jahreshauptversammlung 1978 durch das Amtsgericht wurde uns die steuerliche Gemeinnützigkeit zuerkannt. Die Einweihungfeier sei ein gelungener Abend gewesen, jedoch durch den Bau des Vereinsheims ist im Gelände manches in Unordnung gekommen. Das Garten- und Forstamt findet die Siedlung „verlottert“. 26.01.1980 Jahreshauptversammlung des KGV Nützenberg im Vereinsheim Aus dem Versammlungsbericht: In seinem Geschäftsbericht legte der Vorsitzende A. Loga Rechenschaft über die im Jahre 1979 abgeschlossenen Arbeiten ab. Er teilte unter anderem mit, dass die Schankerlaubnis seit dem 1.8.1979 vorliege und dass die Verstromung des alten Gartenteils abgeschlossen sei. Er lobte die Mitarbeit beim Bau des Vereinsheimes für ihren unermüdlichen Einsatz und dankte allen Helfern, die dazu beigetragen haben, dass das Sommerfest trotz des schlechten Wetters ein Erfolg wurde. Besonders dankte er dem Gfrd. Ebert, der mit der Big-Band der Fa. Bayer unentgeltlich das Fest verschönt hatte. 10.04.1980 Der Bezirk II hielt seine Versammlung im KGV Nützenberg ab. Der Bezirksvorstand wurde neu gewählt: Vorsitzender. Claus Brückner Stellvertretender Vorsitzender: Werner Friedel Schriftführer: Gcd Schumann 19.05.1980 Im KGV Nützenberg kamen der Verbandsvorstand und Vertreter der Neuen Rheinzeitung zusammen. Bei einem Glase Bier wurden allgemeine kleingärtnerische Themen und insbesondere die Lage des Wuppertaler Kleingartenwesen besprochen. 16.08.1980 Sommerfeste in den Kgv Kothener Wald, Reppkotten, Nützenberg und Böhlerfeld. 07.03.1981 Jahreshauptversammlung des KGV Nützenberg im Vereinsheim Aus dem Versammlungsbericht: In seinem Bericht erwähnte der Vorsitzende Gfrd. Feldmann dass der fast fertige Raum als Bierkeller vom Ordnungsamt als nicht geeignet bezeichnet wurde, der als Ersatz angebotene Raum fand dann die Zustimmung des Ordnungsamtes. Bei der Gemeinschaftsarbeit wurde festgestellt, dass Wasser durch die Nordwand und die Westseite des Vereinsheimes drang. Im Oktober 80 wurden dann die Mauern freigelegt und von Grund auf neu isoliert. Außerdem wurden im Vereinsheim 2 Lüftungsventilatoren eingebaut und der Platz des alten Vereinsheimes für Kinderfeste hergerichtet. 14.04.1982 Der B-Plan-Entwurf 354 sieht vor, das im Bereich des KGV Nützenberg ein Kinderspielplatz angelegt werden soll. Der Kreisverband legte Widerspruch ein. 12.03.1983 Jahreshauptversammlung des KGV Nützenberg im Vereinsheim Aus dem Versammlungsbericht: Der Bieraufzug und das Vorstandszimmer wurden 1982 fertiggestellt. 25.05.1983 Der Rat der Stadt hat die vom Kreisverband vorgebrachten Bedenken zum B-Plan 354 behandelt: Bei der betroffenen Fläche auf dem Gelände der Dauerkleingartenanlage Nützenberg handelt es sich um einen gepflegten Kleingarten. Eine Überprüfung hat ergeben, daß man auf diese Spielplatzfläche verzichten kann, da diese einerseits in unmittelbarer Nähe eines vornehmlich durch Einfamilienhäuser geprägten Gebietes liegt und andererseits 100 m weiter östlich die städtische Parkanlage am Nützenberg beginnt. Da die Bürger sicherlich kein Verständnis dafür aufbrächten, wenn unter diesen Umständen der Kleingarten in einen Spielplatz verwandelt würde, wird dem Begehren des Kreisverbandes der Kleingärtner gefolgt. 10.03.1984 Jahreshauptversammlung des KGV Nützenberg im Vereinsheim Aus dem Versammlungsbericht: Das Garten- und Forstamt teilte mit, daß der Garten des Gfd. Victor Theunissen nun doch nicht in einen Kinderspielplatz umgewandelt werde. Im letzten Jahr hat sich unser Verein am Gartenwettbewerb beteiligt und dabei den 4. Preis in Form einer Urkunde und eines Geldbetrages von 400,-- DM geholt. 09.03.1985 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg im Vereinsheim Aus dem Versammlungsbericht: Der 2. Vorsitzende Gfrd. Klaus Brückner eröffnete stellvertretend für den erkrankten 1. Vorsitzenden Gfrd. W.Feldmann die Sitzung. Aus dem Geschäftsbericht: 1984 wurde mit dem Ausbau des „kleinen Gesellschaftszimmer“ im Keller begonnen. Die Messdifferenz bei der Wasserablesung konnte durch die neuen Wasserzähler erheblich reduziert werden, jedoch beim Strom ist die Messdifferenz im letzten Jahr erheblich angestiegen, daher wurden auch hier im letzten Herbst neue Stromzähler eingebaut. 20.06.1985 Eine Studiengruppe aus Japan unter Leitung von Prof. Dr. Shuichi Tsubata besucht Wuppertaler Kleingärten. Zu der Delegation gehörten u. a. auch der Bürgermeister der Stadt Hiroshima, Herr Hideo Sawada, sowie Frau Kumiko Mochizuki, stellv. Leiterin des Planungsamtes in Tokio, die versicherte, daß es in Japan bald Kleingärten nach deutschem Muster geben werde. Besichtigt wurden u. a. die Kgv Nützenberg, Hatzenbeck, Vorm Eichholz. Im Kgv Böhlerfeld wurden die Gäste zu einer „Bergischen Kaffeetafel” eingeladen, wobei sich herausstellte, daß Japaner zwar Reis, aber keinen „Milchreis” kennen 28.03.1987 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg im Vereinsheim Der 1. Vorsitzende Gfrd. Enners eröffnete die Sitzung. Aus dem Versammlungsbericht: Das Vereinsheim wurde mit einem neuen Innenanstrich versehen, es wurden neue Kellerfenster mit Thermopaenscheiben eingebaut. 16.04.1988 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg im Vereinsheim Der 1. Vorsitzende Gfrd. Enners berichtete von einem großen Wasserschaden, der nach zähen Verhandlungen von der Versicherung übernommen wurde, diese aber daraufhin den Vertrag gekündigt hat. Jetzt musste leider bei einer anderen Versicherung ein neuer Vertrag abgeschlossen werden, zu jedoch wesendlich höheren Konditionen. Gfd. Schnorbus stellte die Jugendarbeit des letzten Jahres vor, unter anderem wurde eine Radtour nach Schloss Burg gemacht und ein Osterfeuer veranstaltet. Mit Gfrd. Schnorbus hatten die Jugendlichen im vergangenen Jahr eine Radtour gemacht und im Garten gezeltet. 16.03.1991 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg im Vereinsheim Der 1. Vorsitzende Gfrd. Schmidt würdigte den 90.Geburtstag von Gfd. Schwarz. Gfd. Schnorbus stellte die Jugendarbeit des letzten Jahres vor, unter anderem wurde eine Radtour nach Schlossburg gemacht und ein Osterfeuer veranstaltet. Der Vorsitzenden dankte Jugendwart Harald Schnorbus für die Ausrichtung des Osterfeuers und der Nikolausfeier, sowie für seine geleistete Jugendarbeit im Verein. 05.03.1994 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg im Vereinsheim Aus dem Geschäftsbericht: Der Vorsitzende Hölkeskamp berichtete über folgende abgeschlossene Arbeiten. Über dem Gastak wurde ein Dach angebracht, die Spülkästen und Toilettenbecken wurden erneuert. 04.03.1995 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg im Vereinsheim Der Vorsitzende Gfrd. Lindmeier erörterte dass im Vereinsheim eine neue Zapfanlage eingebaut wurde, jedoch machte die Bewirtung des Vereinsheims große Sorge. Es fehlte an Helfern, um die Bewirtung im monatlichen Wechsel zu gewährleisten. Das Vereinshaus hat 22.544,64 DM Schulden beim Verein. Bisher hat der (die) 2.Vorsitzende(r) auch die Kasse des Vereinshauses unter sich. Erstmals werden die Funktionen getrennt. Kassiererin des Vereinshauses wird Helga Lindmeier. Sie schaffte die Voraussetzungen für den Schuldenabbau des Vereinshauses. 07.06.1997 Schulung im KGV Nützenberg. aus „Der Kleingarten”, Sept. 1997: Obstbaumschnitt zum Sommeranfang Weiterbildung wird im KGV Nützenberg großgeschrieben. Der Vorstand wurde aktiv und lud zu einer Fortbildungsmaßnahme den Referenten Werner Schmitz von der Landwirtschaftskammer Rheinland ein, der das Thema Obstbaumschnitt aus Baumsicht erst Anfang Juni behandelte. Zum Fortbildungskursus waren 25 Gartenfreunde des Vereins am 7. Juni dieses Jahres erschienen. Die vom Referenten gestellte Frage Obstbaumschnitt erst Anfang Juni (?) machte viele neugierig. Auf verständliche und unterhaltsame Art schaffte es der Referent, allen Teilnehmern neue Aspekte des Obstbaumschnitts im theoretischen Teil seines Vortrages nahe zu bringen. Nach einem Imbiß ging es dann in die Praxis. In verschiedenen Gärten wurden Schnittbeispiele am Halbstamm, Spindelbusch und an Beerensträuchern vorgeführt, wobei mancher Gartenfreund entsetzt auf den teilweise radikalen Rückschnitt reagierte. Die von einigen Teilnehmern geäußerten Bedenken zerstreute der Referent mit dem Hinweis, daß die Gartenfreunde demnächst das Obst kistenweise aus dem Garten tragen werden. Zum Schluß des Lehrgangs hatten alle, auch die erfahrenen Kleingärtner, etwas dazugelernt. Dank galt der Fachberaterin Silvia Schubert, die sich durch den Besuch zahlreicher Lehrgänge zur Fachberaterin qualifiziert hat. Michael Pich (KGV Nützenberg) Ende 1997 hat das Vereinshaus noch 17.339,44 DM Schulden 27.06.1998 Außerordentliche Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg im Vereinsheim Die Zweite Vorsitzende gab bekannt, dass die Gfrd. Lindmeier und Ungetüm von Ihren Ämtern zurückgetreten sind und daher diese außerordentliche Versammlung erforderlich wurde. Nach langen Debatten und weiterer Beratungszeit stellte sich Gfrd. Heinz Schäfer zur Verfügung. Anschliessend wurden Vorschläge für einen 2.Kassierer erbeten. Schließlich stellte sich Gfdin. Klaudia Kreutzberg zur Verfügung und wurde ebenfalls mit Beifall bedacht. 07.11.1998 Schulung im KGV Nützenberg: Anlegen einer Totholzhecke. Ende 1998 hat das Vereinshaus noch 13.870,60 DM Schulden. 18.03.2000 auf der Mitgliederversammlung wurde die Sylvesterfeier 1999/2000 als voller Erfolg bewertet. 30.09.2000 20. Wandertag des Krv “Wir wandern durch Kleingärten”. Start war im KGV Hansa. Streckenverlauf: Nordstadt - Hippenberg - Dorrenberg/Oberer Dorrenberg - Hainstraße - Nord-West – Sonnenbad Nüllerkopf - Schreberjugend - Hansa 2 (Weyerbuschturm). Die Endveranstaltung fand erstmalig im KGV Nützenberg statt. Teilnehmer lt. ausgegebener Wanderpässe: 867. Die Gartenfreunde Helmut Puppel und Wolfgang Pussar gingen die Strecke an diesem Tag gleich zweimal. Einmal zum Kennzeichnen der Gesamtstrecke und dann noch einmal um mit allen anderen Wanderern gemeinsam wie jedes Jahr die Gesamtstrecke zu genießen. 14.01.2001 Gerne wird im Vereinsheim gefeiert Seit einigen Jahren wird auf dem Nützenberg von der Karnevalsgesellschaft „Große Wuppertaler Ka.Ge. von 1936 e.V“ der "Musikalische Frühschoppen" abgehalten. In diesem Jahr. Um 11°° Uhr wurde der Frühschoppen vom Präsidenten der GWKG Horst Holtmann eröffnet und dann ging es Schlag auf Schlag. Die Kindertanzgruppe der Bretterknaller, das Markgrafenpaar aus Lüdenscheid, das Wuppertaler Prinzenpaar und und und… Mit dem "Silbernen Spiegelei" "Verdienstordern des FWK "Festausschuss Wuppertaler Karnevalsvereine" wurden die Vollblut Karnevalisten Klaudia und Frank Kreutzberg ausgezeichnet. Die Beiden setzen sich immer wieder dafür ein, daß dieser Frühschoppen überhaupt in unserem Vereinsheim statt findet. Ende 2001 das Vereinshaus ist schuldenfrei! 17.03.2001 Aus dem Geschäftsbericht: Eine neue Sitzbank wurde vom Verschönerungsverein West gestiftet. Der Wandertag war ein voller Erfolg. Ein besonderer Dank galt allen Helferinnen und Helfern. Ende 2001 ist das Vereinshaus ist schuldenfrei! 16.03.2002 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg. Es wird bekannt gegeben, dass die Stadt Wuppertal Fremdunternehmen zur Entnahme von Bodenproben in unserer Siedlung beauftragt hat. Die Mitglieder werden gebeten, die Gartennummern außen sichtbar an die Laube anzubringen und den beauftragten Mitarbeitern Zutritt zum Garten zu gestatten. 22.03.2003 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg. Die zweite Vorsitzende Silvia Schubert eröffnete stellvertretend für den im Krankenhaus liegenden erste Vorsitzenden Heinz Schäfer, die Jahreshauptversammlung. Im Geschäftsbericht wurde die Anschaffung der neuen Küche im Jahr 2002 erwähnt. 11.07.2003 Besichtigungstour mit erfahrenen älteren Mitgliedern und ehemaligen Vorständen durch die gesamte Kleingartenanlage Nützenberg. Hintergrund dieser Aktion war es. Der Vorstand wollte sich Rat und Verbesserungsvorschläge einholen um die Anlage wieder richtig in den Griff zu bekommen. Es wurden 27 Punkte notiert, die alle samt als ausgesprochen wichtig eingestuft werden konnten. 27.03.2004 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg. Aus dem Geschäftsbericht: Die Gardinen wurden komplett umgeändert. Die Totholzhecken müssen leider stillgelegt werden, da sie trotz Hinweisschildern, Ermahnung, Infoblättern und Hinweisen bei JHV immer wieder mit Nadelhölzern, Stauden und Unrat beschädigt wurden. 20 Tonnen Bodenbelag wurden von der Stadt angeliefert und von vielen Gartenmitgliedern auf dem Hauptweg zwischen Kyffhäuser- u. Barbarossastr. verteilt. Die Nikolausfeier ist gut angenommen worden. Herzlichen Dank wurde den fleißigen Helfern Edith Pussar, Petra Veit, und Marion Brass ausgesprochen. 19.03.2005 Mitgliederversammlung des KGV Nützenberg. Im Anlagenwettbewerb haben wir unter 117 Gartensiedlungen den 8.Platz belegt und ein Preisgeld von Euro 100,- erhalten. Ein neuer Gasbrenner für die Heizung im Vereinsheim musste installiert werden. Am 28.8.2004 hatten wir den Kreisverband von Castrop Rauxel bei uns in der Anlage zu Gast. Eine grosse Kalklieferung haben wir im November 2004 und eine weitere am 12.3.05 von der Stadt erhalten.

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